E-Mobilität gilt momentan als ein wichtiges Element für ein nachhaltiges Verkehrskonzept. Dabei ist für viele Autofahrer der verlässliche Zugang zu Ladeinfrastruktur und das schnelle Aufladen leerer Akkus entscheidend um auf ein E-Auto umsteigen. Das Land Baden-Württemberg fördert daher im Rahmen der Landesinitiative III Marktwachstum Elektromobilität den Ausbau alternativer Antriebsarten und hat das Projekt „Urbane Schnelllade-Parks in Baden-Württemberg“ (USP-BW) ins Leben gerufen: Unter Leitung der EnBW sollen 16 Pilotstandorte in 15 Städten in Baden-Württemberg mit öffentlichen Schnelllade-Parks für Elektrofahrzeuge ausgestattet werden.
Der erste, in Stuttgart bereits realisierte Schnellladepark, befindet sich, wie alle weiteren geplanten Standorte, in einem stark frequentierten Innenstadtbezirk und verfügt über 12 High-Power-Ladepunkte. Dort können Elektroautos mit einer Leistung von bis zu 300 Kilowatt mit Strom geladen werden. Das ermöglicht – je nach Fahrzeug – die Versorgung mit Strom für 100 Kilometer Reichweite in nur fünf Minuten.
Ob Stuttgart oder Heidelberg, Konstanz oder Mannheim. Sie gehören zu den insgesamt 16 Städten in Baden-Württemberg, die mit hochmodernen „Schnelllade-Hubs“ ausgestattet werden. Die Ladeparks bieten mehreren Autofahrern die Möglichkeit, gleichzeitig zu laden und gehören mit einer Ladeleistung von bis zu 300 Kilowatt zur nächsten Generation besonders leistungsstarker Ladeinfrastruktur. Leere Auto-Akkus können so innerhalb weniger Minuten wieder aufgetankt sein. Zudem fungieren die Hubs als Forschungsstationen: Sie ermöglichen durch ein intelligentes Lastmanagement das optimierte und kosten- und energieeffiziente Laden aller angeschlossenen Fahrzeuge. Die Pilotstandorte von USP-BW tragen so nicht nur zur Verdichtung des baden-württembergischen Ladeinfrastrukturnetzes bei, sondern helfen zudem, das Nutzer- und Ladeverhalten von E-Autofahrern zu analysieren. So können in möglichst kurzer Zeit eine hohe Zahl E-Autos laden und die Auswirkungen auf die daraus resultierenden Netzlasten untersucht werden. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter http://www.stm.baden-wuerttemberg.de.
(034-17/Roland Blind)