Zurzeit ist es markenunabhängigen Kfz-Betrieben nicht möglich, einfachen und diskriminierungsfreien Zugang zu Reparatur- und Wartungsinformationen sowie zur Diagnose- und Programmierungssoftware von Tesla zu erhalten, so wie es autorisierten Tesla-Partnern möglich ist. Dies stellt markenunabhängige Kfz-Betriebe, die Tesla-Fahrzeuge warten und instand setzen möchten, vor erhebliche Probleme. Dieses Verhalten seitens Tesla verstößt aus der Sicht des Kfz-Gewerbes gegen die in der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 (Typgenehmigungsverordnung) verankerten Regularien für den Zugang zu Reparatur- und Wartungsinformationen und zur Diagnose- und Programmierungssoftware.
Bilaterale Gespräche mit Vertretern von Tesla führten leider nicht zum Erfolg. Daher hat sich unser Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) an die Europäische Kommission gewendet und um Unterstützung dahingehend gebeten, dass Tesla – gemäß der geltenden Gesetzgebung – allen Kfz Betrieben einen diskriminierungsfreien Zugang zu Reparatur- und Wartungsinformationen sowie zur Diagnose- und Programmierungssoftware gewährt. Eine Antwort der Europäischen Kommission steht noch aus. Wir werden über neue Erkenntnisse berichten.
(034-06 /Bernd Schalud)