Der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (Stand: 16. April 2020) besagt in Punkt 12. „Zutritt betriebsfremder Personen zu Arbeitsstätten und Betriebsgelände“, dass der Zutritt betriebsfremder Personen nach Möglichkeit auf ein Minimum zu beschränken ist. „Kontaktdaten betriebsfremder Personen sowie Zeitpunkt des Betretens / Verlassens der Arbeitsstätte / des Betriebsgeländes sind möglichst zu dokumentieren. Betriebsfremde Personen müssen zusätzlich über die Maßnahmen informiert werden, die aktuell im Betrieb hinsichtlich des Infektionsschutzes vor SARS-CoV-2 gelten.“
Es besteht keine gesetzliche Pflicht, welche eine Umsetzung dieses Arbeitsschutzstandards vorschreibt. Da sich einige Betriebsinhaber jedoch Gedanken darüber machen, wie die oben genannte Anforderung für Autohäuser und Kfz-Werkstätten ausgelegt werden könnte, hat der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) hierzu eine Umsetzungshilfe veröffentlicht. Außerdem hat der ZDK ein Formular zur Registrierung Betriebsfremder in Autohäusern oder Kfz-Werkstätten entworfen, welches Autohäuser / Kfz-Werkstätten entsprechend ihrer betriebsindividuellen Situation für sich anpassen (gelbe Angaben sind entsprechend zu vervollständigen) und nutzen können. Beide Dokumente können im Mitgliederbereich unserer Homepage www.kfz-bw.de unter Mitglieder / Unser Service für Mitglieder / Downloads / Coronavirus / FAQ zum Infektionsschutzgesetz heruntergeladen werden.
(220-41/Julia Cabanis)