Um ein Wiederhochfahren der Wirtschaft in Deutschland zu ermöglichen, hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) allgemeine SARS-CoV2-Arbeitsschutzstandards bekannt gegeben.
Zu den wesentlichen Punkten gehören:
– Arbeitsschutz muss um betriebliche Maßnahmen zum Infektionsschutz vor Coronavirus (SARS-CoV-2) ergänzt werden.
– Abläufe müssen so organisiert werden, dass die Beschäftigten möglichst wenig direkten Kontakt zueinander haben.
– Der Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern gilt auch bei der Arbeit.
– Für zusätzlichen Schutz bei unvermeidlichem direkten Kontakt sorgen.
– Zusätzliche Hygienemaßnahmen vorhalten.
Das BMAS weist darauf hin, dass die Arbeitsschutzstandards entsprechend der aktuellen Lage angepasst werden können. Die Übersicht kann unter www.bmas.de heruntergeladen werden. Das BMAS hat darüber hinaus mitgeteilt, dass das von der Bundesregierung und den Bundesländern geforderte eigenständige Hygienekonzept für jedes Unternehmen entfällt, wenn die im SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard beschriebenen und in den branchenspezifischen Handlungshilfen konkretisierten Anforderungen erfüllt werden.
Zwischenzeitlich liegt unter http://www.bghm.de zusätzlich eine branchenspezifische Handlungshilfe der zuständigen Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) für das Kfz-Gewerbe vor.
(072-00/Roland Blind)