Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im deutschen Kraftfahrzeuggewerbe ist im Jahr 2019 wieder gestiegen. Im Service-Bereich ist die Zahl der eröffneten Insolvenzen von 158 Fällen (2018) auf 190 Fälle gestiegen. Die Gesamtanzahl von 226 Verfahren (2018) ist ebenso auf 250 Fälle gestiegen. Auch die Lage im Bereich Fahrzeughandel hat sich ebenso entwickelt. Hier sind die eröffneten Insolvenzverfahren von 152 Fällen (2018) auf 165 Fälle in 2019 gestiegen. Die Gesamtzahl der Insolvenzen stagniert bei 247 Verfahren. Insgesamt kann, nach einem Rückgang in den letzten Jahren, ein leichter Anstieg an Insolvenzen verzeichnet werden. Wie bereits Ende 2018 vermutet, ist der Anstieg teilweise auf die Fahrverbote in Baden-Württemberg zurückzuführen. Aufgrund der aktuellen Corona-Krise ist für 2020 mit einem weiteren Anstieg zu rechnen. Der nachfolgenden Abbildung können die Unternehmensinsolvenzen der Kfz-spezifischen Wirtschaftsbereiche entnommen werden.

(LV 162-22/Bernd Schalud)