Die baden-württembergischen Handwerksorganisationen haben angesichts der aktuellen Situation entschieden, alle Frühjahrszwischenprüfungen für Auszubildende, die bis zum 24. April 2020 geplant waren, abzusagen. Ein Ersatz ist nicht vorgesehen.
Angesichts der aktuellen Situation ist es jedoch nicht möglich, die kurzfristig anstehenden Zwischenprüfungen im Handwerk noch ordnungsgemäß durchzuführen, hierfür bitten die Handwerksorganisationen um Verständnis. Diese werden deshalb ersatzlos entfallen. Die Absage soll mit dazu beitragen, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, um die Bevölkerung bestmöglich zu schützen. Wir werden alles dafür tun, negative Konsequenzen für die Auszubildenden zu vermeiden“, so Rainer Reichhold, Präsident des Baden-Württembergischen Handwerkstags. Von der Absage betroffen sind die Zwischenprüfungen aller Abschluss- und Gesellenprüfungen des Handwerks. Die Teil 1 Prüfungen werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Die Termine hierfür werden neu festgelegt, sobald es die Situation zulässt und sich die Risikobewertung verbessert hat.
Der Termin für die Gesellenprüfungen der Kfz-Mechatroniker beim Teil 1 ist davon bislang nicht betroffen, da der Prüfungstermin erst auf Ende Juni bzw. auf Anfang Juli festgelegt ist. In diesem Zusammenhang bleibt es vermutlich notwendig, bis nach Ostern abzuwarten, um die coronabedingte Krisensituation neu einschätzen zu können und eine Aussage hinsichtlich den Schulabschlussprüfungen zu tätigen.
(871-00/Roland Blind)