Der Bundesgerichtshof (BGH, Az.: VI ZR 481/17) hat erstmals höchstrichterlich entschieden, dass nur der Leasinggeber als Eigentümer berechtigt ist, die fiktive Abrechnung durchzuführen. Der Leasingnehmer benötigt dagegen sowohl für die konkrete Durchführung der Reparatur als auch für eine mögliche fiktive Abrechnung die Zustimmung des Leasinggebers.

Fazit:

Die Entscheidung wird es wohl den herstellergebundenen Leasinggesellschaften erleichtern, Schadensteuerungsmechanismen erfolgreich zu nutzen.

Alle Kfz-Werkstätten sind nach dieser Entscheidung des BGH gut beraten, Kunden dahingehend aufzuklären, dass bei einem Leasingvertrag die Zustimmung des Leasinggebers zur Reparatur oder zu einem anderweitigen Vorgehen in der Regel dringend einzuholen ist.